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Fußläufige Einkaufsmöglichkeiten schaffen

Von "Projekt Zukunftsfähige Mobilität"

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Wiederbelebung des Konzepts "Tante Emma Laden", damit Produkte des täglichen Bedarfs fußläufig erworben werden können und das Auto stehenbleiben kann. Ladengeschäfte so verteilen, daß niemand weiter als 500 m gehen muß.

Kommentare(5)

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Profil von Micha WI
Gepostet von:Micha WI
vor 3 Jahren
Wenn die Stadt wirklich an einer Veränderung des mobilen Verhaltens interessiert ist, wird sie unentgeltlich Räume oder Plätze zum Betrieb solcher Einkaufsmöglichkeiten anbieten und ihren Betrieb unterstützen. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, daß die Idee darauf abzielt, daß bis auf den Lieferverkehr zu den Läden (und nur dorthin) jeglicher motorisierte Individualverkehr unterbleibt. Zum Warenangebot: Solche Läden können durch lokale und regionale Bioprodukte punkten, die direkt von den Produzenten möglicherweise in Rotation angeboten werden. Einen genossenschaftlichen Ansatz kann ich mir gut vorstellen. Und wenn mal etwas nicht da ist, wird es eben für den folgenden Tag bestellt. Wir dürfen gern unser aller Einkaufsverhalten und unsere Erwartungen auf den Prüfstand stellen. Muß alles immer gleich und sofort möglichst billig verfügbar sein? Unter Berücksichtigung der Wegekosten für eine Fahrt mit dem privaten PKW zum Einkaufen relativieren sich die höheren Einkaufspreise bei "Tante Emma" ganz schnell. Zuletzt: Tante Emma Läden waren immer auch soziale Kontaktpunkte. Die Älteren unter uns werden das noch kennen.
    Volle Zustimmung! Ich sehe auch eher die Lösung in einem Lieferservice wie Edeka und Rewe es anbieten oder einem Tante Emma-Fahrzeug, welches täglich durch die entsprechenden Stadtteile ohne passende Versorgung fährt.
      Was kann denn die Stadt Taunusstein hier tun? Damit dieses Konzept funktioniert, muss so ein Laden erst einmal Gewinne machen, damit einmal die laufenden Kosten für den Betrieb und zum Anderen der Inhaber ein angemessenes Einkommen erzielt. Die Waren werden in so einem Laden deutlich teurer sein, als in einem Supermarkt oder Discounter, weil ein kleiner Laden nun einmal nicht die Einkaufskonditionen einer großen Kette bekommt. Ein kleiner Laden kann nur funktionieren, wenn dort primär Waren verkauft werden, die man bei den großen Ketten nicht bekommt.
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      @friederike Eger ich habe von Gemeinden gehört, die Tante Emma-Läden subventionieren, und damit gleichzeitig eine Einkaufsmöglichkeit, mehr Regionalität des Warenangebotes, soziale Kontaktmöglichkeit und Arbeitsplätze schaffen .
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      Gepostet von

      Profil von Micha WIMicha WI am 3. November 2023

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