Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare rund um das Thema „Müll“ in Feld, Wald und Flur!
Klar, mehr Mülleimer klingen nach einer einfachen Lösung, um das Müllproblem in der Natur zu lösen. Aber all das kostet auch Geld. Genauso wie umfangreiche Kontrollgänge auf Waldwegen von unseren Ordnungspolizisten.
Die Frage ist, wie kommen wir allgemein zu mehr Sensibilität beim Thema Müll? Was muss passieren, damit überhaupt erst kein Müll in den Wald und die Felder gebracht wird? Mehr Aufklärung? Mehr Anreize? Mehr gemeinsame Aktionen? Wir freuen uns auf konkrete Ideen und Anregungen.
Müll – insbesondere Kleinmüll (Kippen, Glasflaschen, Verpackungen usw.)
Von "Team Taunusstein nimmt Rücksicht"
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Hier darf über Lösungsansätze diskutiert werden.
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Letztes Update: 14. März 2022
Veröffentlicht am 9. März 2022-Letzte Bearbeitung am 14. März 2022
Kommentare(33)
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Profil von Svenja Hiller
Gepostet von:Svenja Hiller
vor 4 Jahren
Liebe Frau Lupp, lieber Herr Fritsch,
ich glaube nicht, dass es beim Thema Müll um Aufklärung geht. Dass Müll nicht in die Landschaft gehört, dürfte zumindest allen Erwachsenen klar sein. In unserem Kindergarten in Orlen wurde das Thema mit den Kindern schön behandelt und es gab ein „Müllfest“ mit einem gemeinsamen Müllsammeln. Könnte man sowas nicht als Großaktion planen, also an einem Tag im Jahr an allen Schulen, Kindergärten, anderen Einrichtungen … um für das Thema zu sensibilisieren? Und das Ganze vielleicht mit Stationen in Taunusstein verbinden, an denen es z.B. Essen und Trinken gibt. (Mit Ideen, wie man dort gleichzeitig neuen Müll vermeidet, also nur Wurst im Brötchen auf die Hand und keine Pappteller dazu)
Für solche Stände könnte man bestimmt einige der vielen Taunussteiner Vereine mit ins Boot holen. Das ist natürlich groß gedacht und braucht eine Menge Planung, könnte aber das Thema für alle in Erinnerung rufen und mit einem schönen Erlebnis verbinden. VG
Profil von Ute Körner
Gepostet von:Ute Körner
vor 4 Jahren
Zum Thema Müll:
Alte, offene Papierkörbe gegen windsichere Behälter oder Körbe mit schwerem Deckel austauschen.
„Adoptionen“ für z. B. 100 m müllfreien Schulweg an Schulkinder vergeben (Belohnung z. B. Freikarten für‘s Schwimmbad?).
Mehrere Dreck-weg-Tage im Jahr organisieren.
Profil von Norbert Behrens
Gepostet von:Norbert Behrens
vor 4 Jahren
Mülleimer können einen Beitrag leisten, um den aus Bequemlichkeit oder Rücksichtslosigkeit gegenüber in die Natur geworfenen Müll zu reduzieren. Allerdings nur an stark frequentierten Wegen oder an Bänken. Mülleimer im Wald aufzustellen ist meines Erachtens der falsche Weg. Wer seinen Müll mitbringt, kann und muss diesen auch wieder mitnehmen.
Die derzeit aufgestellten Mülleimer sind allerdings nicht ideal. Zum einen sind diese eher grobmaschig, so dass kleinere Plastikteile herausfallen oder vom Wind herausgeweht werden. Auch für eine Entsorgung von Zigarettenkippen sind diese denkbar ungeeignet.
An stark frequentieren Bänken, wie z.B im Aartal gegenüber der Brücke zum Aartal Center sollten die Müllbehälter die Möglichkeit bieten, Zigarettenkippen in einem geschlossenen Behälter zu entsorgen.
Profil von Sigrid Braunschädel
Gepostet von:Sigrid Braunschädel
vor 4 Jahren
Es wäre schön wenn man an Bushaltestellen, Parplätzen, Kiosken, Biergärten und öffentlichen Plätzen nicht zugeraucht würde. Nachdem ich ein paar Monate mit 2 Starkrauchern in einem Zimmer gearbeitet habe, vertrage ich gar keinen Rauch mehr.
Profil von Michael Großmann
Gepostet von:Michael Großmann
vor 4 Jahren
Seitdem die „Dreck Weg“ Tage der Stadt Taunusstein der Pandemie zum Opfer gefallen sind, veranstalten meine Frau und ich private Aufräumtage, indem wir den Müll an der Landesstraße entlang unseres Heimatortes sammeln und entsorgen. Eine kontemplative und erfüllende Tätigkeit, die ich jedem nur empfehlen kann. Deshalb meine Idee: Jeder Ortsbeirat sucht und ernennt ehrenamtliche Müllpaten die sich verantwortlich fühlen in gewissen Abständen als Müllmänner und -frauen in ihrem Ort tätig zu werden. Da gibt es sicherlich genügend „Gerechte“ die das gerne tun. Die Stadt könnte hier mit reflektierenden Westen, Müllzangen und einem zentralen Sammelort (Z.Bsp. an den Glascontainern) unterstützen. Im Wald haben wir sowieso immer einen Müllbeutel dabei, das könnte über Paten ähnlich organisiert werden. Siehe mein Vorschlag "Naturpaten" beim Thema Wildtiere.
Profil von Rolf Endris
Gepostet von:Rolf Endris
vor 4 Jahren
Wenn ich im Wald abgefahrene Autoreifen oder gar ein halbes Wohnzimmer sehe, stellt sich mir die Frage, wie die Menschheit den Klimawandel überleben möchte. In beiden Fällen hatte ich erst nach mehreren Telefonaten mit der Stadt Taunusstein / Forstbehörde Wiesbaden / Forstbehörde Hessen einen Ansprechpartner, um den Müll zu entsorgen. Hier wäre es sehr hilfreich engagierten Bürgern die ständige Verweise auf Nichtzuständigkeit abzunehmen. Evtl ein Bürgertelefon, wo solche Missstände problemlos gemeldet werden können.
Profil von Sonja Wagner
Gepostet von:Sonja Wagner
vor 4 Jahren
@Rolf Endris Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Mängelmelder der Stadt Taunusstein (https://maengelmelder.taunusstein.de/) gemacht. Wenn die Stadt selbst nicht für ein Müllproblem zuständig ist, wird die Meldung an die zuständige Stelle weitergeleitet. Am besten mit Foto und genauer Ortsangabe eintragen.
Profil von Gabi Mink
Gepostet von:Gabi Mink
vor 4 Jahren
Während eines Urlaubs in der Rhön fanden wir an sehr vielen relevanten Wander-Plätzen ein besonderes Plakat. In diesem wird in freundlich-lustiger aber erschreckender und trotzdem informativer Art und Weise bildlich dargestellt, wie lange unser Müll in der Landschaft verbleibt.
Wir und viele andere Wanderer blieben stehen und studierten aufmerksam das Plakat.
Da ich leider kein Foto posten kann, gebt einfach mal folgenden Text in Google ein
„Diese schädlichen Eindringlinge gefährden unsere Lebensräume“ oder
„Diese schädlichen Eindringlinge gefährden unsere Umwelt“ oder
„Diese schädlichen Eindringlinge gefährden unsere Pflanzen und Tiere“.
Hierin ist z. B. von einem „stinkenden Windling“ oder einem „splitternden Dürstling“ die Rede. Letzterer hat eine nahezu unsterbliche Lebenserwartung.
Schaut es euch an. Ich finde es genial.
Profil von Anke Loeppke
Gepostet von:Anke Loeppke
vor 4 Jahren
An beliebten Spazierwegen oder Stellen, wo besonders viel Müll anfällt, könnte man auch einen „Müll-Pfad“ installieren. Eine Art Aufklärungskampagne, welchen Schaden verschiedener Müll anrichtet und wie lange er braucht, um zersetzt zu werden. Das ginge sogar als eine Art Quiz. Im Abenteuer Land in Wehen gibt es sowas: kleine Holzstationen mit Klappdeckel. Oben steht „wie lange brauchen Zigarettenstummel, bis sie zersetzt sind?“ Innen dann die erschreckende Antwort. Das könnte einige Spaziergänger sensibilisieren und sorgt für zusätzlichen Spaß in der Natur. Muss natürlich entsprechend stabil gebaut werden.
Profil von Karn Michelle Bollman
Gepostet von:Karn Michelle Bollman
vor 4 Jahren
Mehr Mülleimer und wenn sie auch Regelmäßig entleert werden - wird leider nicht funktionieren! Sie werden misbraucht um privaten Müll zu entsorgen und werden regelmäßg durch Vandalismus beschädigt. Mehr Hundstationen bereit stellen ?? Fragwürdig. Was nützten die Stationen wenn die Beutel im Graben oder im Bach landen ?
Profil von Sonja Wagner
Gepostet von:Sonja Wagner
vor 4 Jahren
@Karn Michelle Bollman Ich bin der Stadt dankbar für öffentliche Abfalleimer und auch die Dog Stations mit ihren grünen Beuteln.
https://www.taunusstein.de/portal/pressemitteilungen/hundekotbeutel-nicht-einfach-wegwerfen-taunusstein-setzt-auf-gruene-beutel--900000239-29880.html
Trotzdem frage ich Hundebesitzer, wieso sie nicht die Beutel für ihre Lieblinge selbst kaufen und stets dabei haben? Oder rechnet Frauchen nicht damit, dass der Hund mal muss? Eltern kaufen die Windeln für ihre Kinder auch und entsorgen sie sachgerecht.
Profil von Elke Friederich
Gepostet von:Elke Friederich
vor 4 Jahren
@Sonja Wagner Auch wir finden es klasse,dass es die Beutel-Spender überall gibt und ich denke auch in ausreichender Anzahl.
Was spricht dagegen,sich als Hundehalter nicht nur ein Tütchen zu ziehen,wenn man dran vorbeikommt? Wir haben in sämtlichen Jacken- und Hosentaschen Tütchen und sind so immer gerüstet.
Davon abgesehen ... wie viele Hundehaufen liegen im direkten Bereich der Beutelspender,die oft sogar an einem Mülleimer aufgestellt wurden ? In Hahn-Nord immer wieder auffällig und alles andere als schön .
Profil von Jenny Kraemer
Gepostet von:Jenny Kraemer
vor 4 Jahren
Mülleimer die regelmäßig geleert werden sind nötig an allen ausgebauten (asphaltierten Wegen) in der Nähe von Wohngebieten zum Beispiel oberhalb von Hahn liegt oft Müll. Hundkotbeutelstationen kann es gern mehr geben. Aufklärung in allen Gesellschaftsschichten und für jedes Alter ist immer nötig. Eine jähriche Müllsammelaktion organisiert von der Stadt, gepaart mit Wertschätzung durch ein vergünstigtes Angebot Schwimmbadkarte, Öpnv Gutschein, oder Bildungsangebot ist eine super Idee.
Ich fand den Ansatz zu schauen ob eine günstigere Entsorgung von Bauschutt Abfälle auf dem Wertstoffhof ein Anreiz ist den Müll nicht illegal zur entsorgen auch spannend. Vereine, auch Gewerbe kann sich wirksam engagieren.
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