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Schmalspurbahn in der Achse Neuhof - Bleidenstadt

Von "Projekt Zukunftsfähige Mobilität"

Zum Projekt

Errichtung einer zweigleisigen Schmalspurbahn im Aartal als Rundkurs zwischen Neuhof und Bleidenstadt zur energiesparenden Personen- und Güterbeförderung. Die Züge fahren ohne Fahrpersonal. (Vorbild: Nürnberger U-Bahn. https://www.br.de/nachrichten/bayern/vag-15-jahre-automatische-u-bahn-nuernberg-ein-erfolgs-projekt,Th9t7c9). Die Triebwagen beziehen ihren Strom aus Batterien, die an die Enden der Züge gehängt werden. Bei Bedarf werden die Batteriewagen an den Enden der Strecke zum Aufladen der Batterien abgekoppelt und durch Wagen mit aufgeladenen Batterien ersetzt. An den meisten Haltepunkten übernehmen EMIL-Fahrzeuge Personen und Güter zur Weiterbeförderung an die Zielpunkte abseits der Trasse. Die zweigleisige Streckenführung im Aartal ermöglicht einen vom Berufsverkehr unabhängigen Transport entlang der Achse Neuhof - Bleidenstadt. Die Züge fahren gegenläufig. Weichen ermöglichen den Wechsel zwischen dem "inneren" und dem "äußeren" Gleis, damit der Betrieb bei Störungen im Gleis oder Reparaturarbeiten an der Trasse möglichst wenig beeinträchtigt wird. Die Betriebszeiten, die Taktung und die Fahrpreise sind so gestaltet, daß eine hohe Akzeptanz erreicht wird. Die Haltepunkte sind nicht einfach Orte zum Ein- und Aussteigen, sondern sind mit Attraktionen angereichert: Café, Weinstand, Kinderspielplatz, Altentreff, Gastronomie, Skaterbahn, Jugendtreff. Dadurch wird die Nutzbarkeit als normales Verkehrsmittel insbesondere an Wochenenden und in der Ferienzeit erweitert zur touristischen Attraktion und Besuchermagnet für ganz jung bis ganz alt.

Kommentare(10)

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Profil von Micha WI
Gepostet von:Micha WI
vor 3 Jahren
Liebe Mitdiskutanten, wir reden hier über die Sammlung von Ideen und Visionen und jeder Beitrag - auch Ihrer - hat seine Daseinsberechtigung. Über die Machbarkeit sollen und werden sich Experten die Köpfe zerbrechen. Ich gebe jedem von Ihnen etwas zum Philosophieren mit: „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.“ Im Übrigen hat die Stadt Taunusstein zur Einreichung von Ideen aufgefordert. Ich betrachte das als Brainstorming. Auf welchen Grundregeln basiert Brainstorming? - Keine Kritik! In der Ideenfindungsphase werden Vorschläge nicht bewertet. - „Verrückte“ Ideen sind erwünscht! Ideen zu entwickeln ist schwieriger, als sie zu verwerfen. - Quantität vor Qualität! - Lassen Sie sich inspirieren!
    @Micha WI Zum Thema "Experten" eine kleine Aufzählung aus Wiesbaden: - Citybahn - Wasserstoffbusse - Solaranlage über dem Busdepot der ESWE - Leihfahrräder Und immer gab es Experten, die es ganz genau wussten. Lasst uns hier intensiv, aber immer höflich, diskutieren und alle positiven und negativen Details aufzählen.
      Profil von Micha WI
      Gepostet von:Micha WI
      vor 3 Jahren
      @Ralph Borgwardt Wer macht, macht Fehler. Meine Vision ist, daß Taunusstein als eigenständige Gemeinde eigene Experten hat oder welche findet, die auf die hiesigen Erfordernisse eingehen.
        @Micha WI Da gehen wir dann nicht konform. Ich sehe den ÖPNV immer in Zusammenarbeit mit dem Rheingau Taunus Kreis, Wiesbaden und dem RMV. Ohne Verknüpfung und Abstimmung kann das nicht mehr funktionieren. Nur eine Verknüpfung und Abstimmung über lokale Grenzen hinaus kann einen schnellen und attraktiven ÖPNV garantieren. Zum Beispiel sehe ich auch beim EMIL in Zukunft die Funktion eine Zielzeit anzugeben (z.B. fünf Minuten bevor der Bus o. die Bahn abfährt) und das System errechnet mir, wann EMIL mich passend abholt. Das funktioniert aber nur wenn alles miteinander verknüpft ist.
        • 2 gefällt mir
        Profil von Micha WI
        Gepostet von:Micha WI
        vor 3 Jahren
        @Ralph Borgwardt Und ich sehe meine Idee als eigenständige Möglichkeit, sich umweltfreundlich innerhalb von Taunusstein fortzubewegen. Wer weiter reisen will oder muß, wechselt an Knotenpunkten zu anderen umweltfreundlichen Verkehrsmitteln. Selbstverständlich geht das nicht ohne einen abgestimmten Fahrplan.
        • 1 gefällt mir
        Sicher eine interessante Idee. Nürnberg hat allerdings über 500.000 Einwohner und konnte 2019 über 100 Millionen Fahrgäste nachweisen.
          Profil von Micha WI
          Gepostet von:Micha WI
          vor 3 Jahren
          @Ralph Borgwardt Taunussstein hat es in der Hand, zum Beispiel der sich gegen jeden sinnvollen Fortschritt stemmenden Wiesbadener Bevölkerung zu zeigen, wie mobile Zukunft aussehen kann. Zur Frage der Finanzierung: Warum nicht aus einen Topf wie EMIL? EMIL wurde mutig eingerichtet und ist ein Erfolgsmodell. Warum nicht auch die TEM (Taunussteiner Elektro Mobilität)?
            @Micha WI Die Kosten für ein Schienensystem (unabhängig von der Spurweite) sind direkt von der Streckenlänge abhängig. Bei gerade mal etwas mehr als 30.000 Einwohnern würden wir nicht genug Fahrgäste aufbringen. Dieser Kostennutzenfaktor ist und bleibt die Schlüsselzahl. Und wenn sie mit der Fortschrittsfeindlichkeit der Wiesbadener auf die Ablehnung der Citybahn anspielen, dann muss ich ganz klar erwidern, dass der Projektansatz mit einer Fernverbindung nach Mainz der große Fehler war. Mit einer Citybahn zu den Stadtteilen mit höchster Dichte (Biebrich, Dotzheim, Klarenthal) wäre das anders ausgegangen.
              Wäre das auch eine Option für eine Anbindung an Wiesbaden? Sicher können diese Züge auch für eine permanente Stromversorgung von 400V (üblich bei Straßenbahnen) oder 15kV (im Netz der DB üblich) angepasst werden. Zwischen Wiesbaden und Taunusstein könnte es mit Batteriebetrieb eng werden.
                Profil von Micha WI
                Gepostet von:Micha WI
                vor 3 Jahren
                @Christian Felsing Dafür bietet sich die wiederhergestellte, elektrifizierte Aartalbahn an. Ein Umsteigepunkt mit kurzer Gehstrecke kann am Busbahnhof in Hahn eingerichtet werden.

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                  Gepostet von

                  Profil von Micha WIMicha WI am 1. November 2023

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