Erster Zwischenstand: Rücksichtnahme gegenüber Wildtieren und deren Lebensräume hat offensichtlich vor allem mit Unwissen zu tun. Was wären Ideen, Lösungsansätze oder Maßnahmen, die für mehr Aufklärung sorgen könnten? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen hier als erste Sammlung
Wildtiere – Betretung Wald- und Wiesenzonen, Lärm, Störungen
Von "Team Taunusstein nimmt Rücksicht"
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Hier darf über Lösungsansätze diskutiert werden.
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Letztes Update: 14. März 2022
Veröffentlicht am 9. März 2022-Letzte Bearbeitung am 14. März 2022
Kommentare(11)
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Profil von Sonja Wagner
Gepostet von:Sonja Wagner
vor 4 Jahren
Bis gestern habe ich an "Unwissenheit" bei Hundehaltern zum Leinenappell der Stadt ab 1. März geglaubt. In Wehen, Verlängerung der Erlenmeyerstraße in Wald und Feld hinein habe ich gestern gut 20 Hundehalter gesehen, die ihren Hund nicht angeleint hatten. Eine Dame war mit Hund an einer Schleppleine unterwegs. Viele Hundehalter habe ich angesprochen. Alle wussten Bescheid, keiner war bereit, seinen Hund anzuleinen, um Wildtiere zu schützen. Erklärungen, Ausreden jeglicher Art bis hin zu Unhöflichkeiten/Bösartigkeiten in schöner Nachmittagssonne waren das Ergebnis.
Da zahlreiche Bürger schon die gleiche Erfahrung gemacht haben, wie aus den Kommentaren hier und im Themenfeld 'Hunde' zu lesen ist, sind Taunussteiner Hundehalter mehrheitlich nicht bereit, ihren Vierbeiner an die Leine zu nehmen, ohne dass eine bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeit aus dem freundlichen Appell der Stadt auf ein freiwilliges Mitmachen wird.
Profil von Elke Friederich
Gepostet von:Elke Friederich
vor 4 Jahren
@Sonja Wagner vielleicht wäre es möglich, per Eilantrag eine Leinenpflicht für die Setz- und Brutzeit zu beschließen, die dann bis Juli Gültigkeit hat.
Vielleicht sind dann auch Freilaufflächen / Hundespielwiesen realisiert, sodass dann auch eine allgemeine Leinenpflicht in der Gemarkung Taunusstein angeordnet werden kann.
Profil von EDMUND Conradi
Gepostet von:EDMUND Conradi
vor 4 Jahren
@Elke Friederich Der Magistrat hat eine Leinenpflicht auch in der Brut- und Setzzeit abgelehnt. Die Tiere der roten Liste wie Schnepfen und Feldlerchen sind nicht mehr zu sehen. Aufgrund der Bodenbevoratungspolitik hat die Stadt Landwirtschaftliche Grundstücke welche größer als 5000 m2 sind aber getrennt werden könnten. Hierzu fehlt aber der Wille und das Geld.
Profil von Elke Friederich
Gepostet von:Elke Friederich
vor 4 Jahren
@EDMUND Conradi
Ich glaube, inzwischen findet ein Umdenken von Seiten der Entscheidungsträger statt, die Suche nach Freilaufflächen ist angelaufen und es werden wohl auch schon Gespräche und Verhandlungen darüber geführt. Der Stadt fehlenden Willen vorzuwerfen, ist m.E. nach unbegründet.
Profil von Michael Großmann
Gepostet von:Michael Großmann
vor 4 Jahren
Eines vorweg: die Natur ist unser wertvollstes Gut und muss unbedingt erhalten werden um unser Überleben zu sichern!
Die Hundehaltung hat in Corona Zeiten extrem zugenommen und es gibt eine Menge Hundehalter, die sich mit den einfachsten Regeln der Tierhaltung nicht auskennen. Diese müssen informiert werden und es müssen klare Sanktionen öffentlich gemacht werden. Leider habe ich schon einige unschöne Begegnungen gehabt, wenn man Hundehalter auf die Leinenpflicht in Wald und Flur anspricht. Hier wäre es extrem hilfreich zu wissen, wie die rechtlichen Bestimmungen genau aussehen. Das Internet hält Widersprüchliches bereit. Bitte informieren Sie als Stadt Taunusstein alle Hundehalter vor dem 01. März persönlich mit einer Mailingaktion (sie kennen ja die Hundesteuer Zahler) über die Leinenpflicht und damit verbundene Sanktionen. Wir wissen alle, dass nur eine Minderheit uneinsichtig ist, aber genau diese Minderheit erreicht man nicht durch Appelle oder eine einmalige Zeitungsnotiz. Hier helfen nur knallharte Maßnahmen, siehe Singapur. Meine Idee hierzu: Jeder Ortsvorsteher sucht und ernennt einen oder mehrere „Naturpaten", die von der zuständigen Revierförsterei eine Einweisung erhalten und in Wald und Flur die Augen offen halten. Die Namen dieser Personen werden vom Ortsbeirat in jedem Ort veröffentlicht und da sich viele persönlich kennen, wäre das ein großer Beitrag dazu, dass dieses Thema wahrgenommen wird und sich zum Wohle der Wildtiere etwas verändern lässt. Die große Herausforderung bei all diesen Dingen ist immer das Einbinden der Menschen vor Ort. Deshalb halte ich die Patenidee für erfolgversprechend.
Profil von Rolf Endris
Gepostet von:Rolf Endris
vor 4 Jahren
bei Hunden denke ich eher sehr konservativ, warum müssen denn überhaupt soviele Hunde unterwegs sein. Generell wäre ein Eignungstest für zukünftige Tierhalter doch sinnvoll. Ich erlebe es immer wieder, dass ich im Rollstuhl von Hunden bedroht werde, die Halter sehen dann meistens sehr hilf- und ratlos zu. Evtl. kommt dann der Spruch, " Der will nur spielen"
Profil von Jenny Kraemer
Gepostet von:Jenny Kraemer
vor 4 Jahren
Ich sehe hier Aufklärungsbedarf, viele Mitbürger wissen nicht, das Flächen jemand gehören und denken das ist für die Allgemeinheit. Pferde die über die Ausaat galoppieren, Hundebesitzer die sich über Dünger Kügelchen auf dem Feld des Landwirtes beschweren, Spaziergänger die mein Kennzeichen melden weil ich mit meinem PKW auf dem Feldweg fahre wo Sie grade sind. Das ich das darf wird gar nicht erst erfragt.
Rücksicht auf den Schwächsten ist mein Motto. Als Autofahrer um auf meine landwirtschaftlich genutzte Fläche zu kommen, als Radfahrer, als Hundebesitzer und Spaziergänger. Der langsamste hat bei mir Vorfahrt, das in einem Blick zu erfassen ist möglich.
Profil von EDMUND Conradi
Gepostet von:EDMUND Conradi
vor 4 Jahren
Warum nur Wald- und Wiesenzonen? Auch im Feld jagen die Hunde den Rehen hinterher. An den Rändern von den Feldern brüten gerne die Feldlerchen genau dort wo die Hunde gerne stöbern. Für Feld, Wald und Wiesen gibt es Eigentümer ein Betreten bedarf die Genehmigung vom Eigentümer oder Pächter.
In Extremfällen gehen Spaziergänger vor meinen Augen mit Hunden quer über mein Feld und fühlen sich im Recht. Ohne Rechtsbeistand habe ich keine Chance mein Recht durchzusetzen. Oder?
Profil von Sonja Wagner
Gepostet von:Sonja Wagner
vor 4 Jahren
@EDMUND Conradi Vielleicht könnten die Besitzer großer Grundflächen der Stadt und vielen Hundebesitzer helfen, eine Fläche für eine Hundespielwiese zur Verfügung zu stehen. In der Stadtverordnetensitzung vom 24.02.2022 musste die Stadt auf einen entsprechenden Antrag hin feststellen: "Unter Berücksichtigung des oben beschriebenen Anforderungsprofils an eine Hundespielwiese, wurden sämtliche potenzielle Flächen entlang der Achse Bleidenstadt bis Neuhof betrachtet. Im Ergebnis konnte keiner dieser Flächen das Anforderungsprofil erfüllen, ohne in einem künftigen Bebauungsgebiet zu liegen."
Profil von EDMUND Conradi
Gepostet von:EDMUND Conradi
vor 4 Jahren
@Sonja Wagner Die Stadt ist Eigentümer von vielen landwirtschaftlichen Grundstücken welche nicht in den Bebauungsgebieten liegt. z.B. die 10 ha in Bleidenstadt AUF DER HEIDE direkt am Borner Wald. Sogar ein großer Parkplatz angrenzend.
Profil von Sonja Wagner
Gepostet von:Sonja Wagner
vor 4 Jahren
@EDMUND Conradi Danke für diese Info, mir fehlt da der Einblick.
Die Stadt hat einen Aufruf gestartet, dass Eigentümer geeignete Flächen an die Stadt verpachten: https://www.taunusstein.de/portal/pressemitteilungen/gesucht-hundespielwiese-fuer-taunusstein-900002358-29880.html?rubrik=900000004
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